Allein zu zweit

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Donnerstag, 24. Oktober 2008

Aki Takase - piano
Alexander von Schlippenbach - piano

Freitag, 24. Oktober 2008

Nguyên Lê - gitarre
Dhafer Youssef - oud, vocal

Samstag, 24. Oktober 2008

Jean-Louis Matinier - accordeon
Renaud Garcia-Fons - bass


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Eine persönliche Einladung

Auch in diesem Jahr widmet sich das Weltmusikfestival grenzenlos einem regionalen Thema und spiegelt es durch die Einladung internationaler Künstler wider. Anfang August 1908 kamen Wassily Kandinsky und Gabriele Münter das erste Mal nach Murnau und blieben, Kandinsky einige Jahre, Münter mit einer Unterbrechung für ihr ganzes Leben in dem kleinen Ort. Münter, Malerin, Deutsche, unverheiratet, weitgereist und eloquent, Kandinsky, Maler, Russe, verheiratet, stets anspruchsvoll und elegant, sie beide begegnen einem Ort, der schon Jahre zuvor von Fremden als Zweitwohnsitz und Feriendomizil entdeckt wurde, der sich den Anregungen öffnete, die diese Menschen mitbrachten und der so an Leichtigkeit und Weltläufigkeit gewann. Aber zugleich waren hier auch schon jene Ressentiments gegenüber Fremden, Unkonventionellen zu finden, die den Ort später als "Hochburg des Nationalsozialismus" kennzeichneten - Hitler redete ja schon 1923 viel bejubelt in Murnau und besuchte häufig seinen dort wohnenden Wirtschaftsexperten Gottfried Feder.

Für Kandinsky, der Deutschland bald verlassen musste, war Murnau eine kurze, aber wichtige persönliche und künstlerische Episode. Für Münter wurde es mehr Rückzugsort, an dem sie das Leben ertragen lernte, da es die Härten des Alltages zu meistern galt. Sie rettete vor den örtlichen Nationalsozialisten hunderte Bilder des Mannes, der die wichtigste Inspiration und zugleich größte Enttäuschung ihres Lebens war. Die Bilder sind heute in München im Lenbachhaus zu sehen. Unschätzbar ist der Wert, der daraus für uns erhalten blieb - und Münters Haltung und Tat, ungeachtet aller ihrer persönlichen Verletzungen, zeigen ihr großes, kluges Verständnis für die Bedeutung dieser Kunst für die Welt.

Das Schicksal von Wassily Kandinsky, aber vor allem von Gabriele Münter in Murnau vor diesem Hintergrund ist noch zu beschreiben, ohne falsche und geschichtsverfälschende Zurückhaltung gegenüber den noch allzu dunklen Seiten des Ortes und den damaligen Protagonisten, wie auch ohne falsche Glorifizierung der damaligen Zeit im Dienst touristischer Marketing-Interessen.

Der künstlerische und menschliche Austausch des Malerpaares wird nun beim Festival "grenzenlos - allein zu zweit" zum Anlass genommen, der im Glücksfall des Gelingens wohl intensivsten Form der Inspiration Raum zu geben: dem Dialog.Erleben Sie jeweils musikalische Paare, die, jeder für sich aber auch mit ihren Partnern, durch ihre Innovationskraft die Welt der Musik erweitert haben. Erleben Sie diese Ausnahmemusiker "allein zu zweit" auf der Bühne beim Drahtseilakt des künstlerischen Zwiegesprächs. Das Festival versteht sich so als eine Verbeugung vor Gabriele Münter und Wassily Kandinsky und deren Mut, neue Wege einzuschlagen - in einem Umfeld, das einerseits für sie inspirierend war und ihnen andererseits skeptisch bis ablehnend gegenübertrat.

Ihr

Thomas Köthe
Künstlerischer Leiter


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24. Oktober 2008   25. Oktober   26. Oktober

Aki Takase & Alexander von Schlippenbach

Weltmusikfestival "grenzenlos" Murnau 2008 "allein zu zweit"
von Andreas Röder

Absolut Improvisation könnte das Motto von Aki Takase und Alexander von Schlippenbach lauten, die an zwei Flügeln das Weltmusikfestival "grenzenlos" im Kultur- und Tagungszentrum eröffneten. Der 70-jährige Schlippenbach und seine zehn Jahre jüngere Frau zählen seit den 1970er Jahren zu den produktivsten Vertretern der zeitgenössischen Free-Jazzszene.

In Murnau zeigten sich die beiden als stilistisch gegensätzliches Paar, dass nicht über Harmonien miteinander kommuniziert, sondern sich gegenseitig provoziert und immer wieder mit Zitaten, Verfremdungen, integrierten Motiven und offen gelegten Emotionsschüben anstachelt, so dass die beiden Musiker in chromatisch differenzierte Klangräume abdriften. "Zankapfel" heißt eine Komposition der japanischen Avantgarde-Pianistin, die dieses dekonstruktivistische Spiel auch verbalisiert. Der Dekonstruktivismus hat nicht nur in der Architektur, sondern auch als Philosophie die Funktion, althergebrachte Strukturen aufzulösen, teilweise in ihren Fragmente zu belassen oder wieder neu zusammenzusetzen. Dabei liegen der Reiz und damit die Verteilung der Akzente, mehr in der Zerstörung als in der Zusammenfügung konstruktiv aufgefasster Elemente. "Steinblock", ebenfalls von Takase, zeigte vielleicht den gewaltigsten Ausbruch in dieser Richtung: hier wird akustisch zertrümmert, zerhämmert, zerklopft und zerschlagen und das solange und lautstark, bis sich der Eindruck der festen Materie atomisiert und damit in weniger als Staub verwandelt. Großartig war auch das Solostück "Sakura" der Pianistin. Hier zeigte sie sich ruhig und entspannt, gab sich weich und melodiös und verblüffte mit beinahe populär klingenden Anwandlungen, worauf die rund 100 Zuhörer begeisterten Applaus spendeten. Auf die facettenreiche, phantasievolle Darbietung von Takase folgte die langsame, zögernde, fast zaghafte Schlippenbach-Komposition "Twelve Tone Tales". Wie auch später in seinem Solo, wirkt der Berliner konstant reflektiert und arbeitet mit hoher Konzentration an exakt pointierten Effekten, die gegen die lustvolle und elegante Leichtigkeit der Japanerin immer ein wenig schwerfällig wirken. Höhepunkt des Konzertes war der gemeinsame Vortrag des Schlippenbachs Stücks "The Morlocks". Inspiriert von C.G. Wells Roman "Zeitmaschine" erzeugten die Künstler mit Metallgegenständen und Tischtennisbällen, die sie auf die Klavierssaiten legten, die aggressive, monotone Geräuschkulisse einer riesigen Fabrikhalle. Das eindrucksvolle Bühnenbild schufen auch dieses Jahr die Maler Bernd Weber und Christian Schied. Sieben quadratische Farbfelder, die einen Torbogen darstellen, sind lose miteinander verbunden und repräsentieren mit schillernden Kontrasten das Thema des Weltmusikfestivals 2008 "grenzenlos - allein zu zweit".

Thomas Köthe, künstlerischer Leiter des Kulturvereins Murnau: "Der künstlerische und menschliche Austausch des Malerpaares Gabriele Münter und Wassily Kandinsky, die vor 100 Jahren nach Murnau kamen, nahmen wir zum Anlass, um mit den drei Duo-Formationen der wohl intensivsten Form der Inspiration Raum zu geben, dem Dialog."


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Nguyên Lê & Dhafer Youssef

Weltmusikfestival "grenzenlos" Murnau 2008 "allein zu zweit"
von Andreas Röder

Es gibt nur wenige Orte in Bayern, in die BR-Redakteur Roland Spiegel so gerne mit dem ü-Wagen fährt, wie nach Murnau. Spiegel: "So eine Aufnahme ist ja mit einem ziemlich hohen finanziellen Aufwand verbunden, aber was Thomas Köthe hier bietet, spielt sich alles auf einem sehr hohen Niveau ab und das finde ich einfach umwerfend." Hinzu käme, was nicht selbstverständlich ist, "dass die Künstler von Köthe, seinem Team und dem Hotel Alpenhof ausgezeichnet betreut werden." Daher sei die Atmosphäre während der Konzerte des Weltmusikfestivals "grenzenlos" spürbar locker und extrem gut, was für Spiegel wiederum bedeutet, "dass ich hier ein phantastisches Aufnahmematerial bekomme und damit viel Sendezeit." Und jetzt ein verblüffender Vergleich: Alle drei Konzerte von "grenzenlos - allein zu zweit" werden vom BR aufgenommen, aber nächste Woche, wenn auf Schloss Elmau das "European Jazztival" gegeben wird, kommt der ü-Wagen mit BR-Redakteur Roland Spiegel erst nach drei Tagen.

Warum dieser Vorspann? Noch einmal Spiegel: "Es gibt keine CD von Nguyên Lê und Dhafer Youssef mit dem hier dargebotenen Programm und wenn zwei so hervorragende Musiker, die zu den besten, zeitgenössischen Avantgardisten des Jazz gehören, gemeinsam auftreten, dann muss einfach alles stimmen.

"Was der 49-jährige Vietnamese und der 41-jährige Tunesier am Samstagabend vor 200 Zuschauern boten, war, mit einem Wort: gigantisch. Auf der E-Gitarre machte Lê da weiter, wo Jimmy Hendrix aufhörte. Rhythmisch, mit elektronischen Beats untermalt, brachte er seine Gitarre zum Sprechen. Die Verbindung von Instrument und Musiker nahm zuweilen, so schien es, organische Züge an und Lê ging damit weit über das gewöhnliche "Spielen" hinaus. Darunter immer diese computergesteuerten Beats, deren Lautstärke Lê rauf und runter fuhr, dass sich der Klang voluminös im Raum entfaltete oder wie ein Echo, wabbernd von links nach rechts pendelte. Hinzu kam der arabische Gesang von Dhafer Youssef, der sich mit den Klängen von Lê vermischte, wie sich das Licht der aufgehenden Morgensonne über der Wüste ausbreitet: langsam und majestätisch. Der Tunesier traf jeden Ton, die hohen und die tiefen, mit einer unwahrscheinlichen Sicherheit und Präzision und hob mit einem Griff an die Nase zu einem Gesang an, der an einen Muezzin erinnerte, der zum Gebet ruft. Wenn man sich nun fragt, worauf der Dialog der beiden Musiker abzielt, dann könnte der Eindruck entstehen, dass es sich um die Offenbarung einer neuempfundenen Spiritualität handelt. Und das obwohl oder weil beide Künstler ihre traditionellen Wurzeln in ihre Musik einfließen lassen.


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Jean Louis-Matinier & Renaud Garcia-Fons

Weltmusikfestival "grenzenlos" Murnau 2008 "allein zu zweit"
von Andreas Röder

Das letzte der drei Konzerte des Weltmusikfestivals "grenzenlos - allein zu zweit" mit Jean-Louis Matinier (Akkordeon) und Renaud Garcia-Fons(Bass) zeigte zwei offene und experimentierfreudige Musiker. Die mitreißende Leichtigkeit des superb spielenden Matinier reichte von barocken Fugen á la Bach bis hinzu swingenden Grooves und neo-impressionistischen Innovationen. Auch überzeugte der 45-jährige Begleitmusiker der Chanson-Ikone Juliette Greco mit einfallsreichen Kompositionen, wie "Dernier Route" und "Amischa". Mit dem um ein Jahr älteren Garcia-Fons spielt Matinier bereits viele Jahre zusammen. Bei dem Franzosen mit katalanischen Wurzeln wurde der fünfsaitige Kontrabass mal zur Flamencogitarre und auch zum orientalischen Instrument. Aber die beiden Musiker verwendeten ihre Instrumente auch als Resonanzkörper für ein eindrucksvolles Percussion-Intermezzo.

Das Konzert, das anfangs sehr verhalten und langsam wirkte, nahm über die Spielzeit von 90 Minuten hinweg Fahrt auf und ungefähr nach einer halben Stunde erhielten die beiden Künstler von den 200 Zuschauern Stück für Stück einen Riesenapplaus. Mit ihren ungewöhnlichen Klangeffekten und ihrer leichten, virtuos atemberaubenden Vortragsweise, überwanden die beiden Musiker stilistische Barrieren und schufen eine beruhigend harmonische und klangschöne Atmosphäre, die das Weltmusikfestival emotional äußerst wirkungsvoll abrundete. Die drei Duo-Formationen bestachen durch ihre hohe musikalische Perfektion und ihre kreativen Gestaltungsspielräume. Sie hatten gezeigt, dass es sehr viele faszinierende Möglichkeiten gibt, die künstlerischen Energien zwischen zwei Partnern zum Ausdruck zu bringen und wurden damit dem Anliegen, das Thema der 100 Jahre zurückliegenden Ankunft von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky in Murnau kreativ umzusetzen mehr als gerecht.


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Aki Takase - piano

Alexander von Schlippenbach - piano

Aki Takase und Alexander von Schlippenbach Aki Takase2 Alexander von Schlippenbach

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24. Oktober   25. Oktober 2008   26. Oktober

Nguyên Lê - gitarre

Dhafer Youssef - oud, vocal

Dhafer Youssef und Nguyên Lê Dhafer Youssef Nguyên Lê Dhafer Youssef Dhafer Youssef

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24. Oktober   25. Oktober   26. Oktober 2008

Jean-Louis Matinier - accordeon

Renaud Garcia-Fons - bass

Jean-Louis Matinier und Renaud Garcia-Fons Jean-Louis Matinier und Renaud Garcia-Fons Jean-Louis Matinier Renaud Garcia-Fons Jean-Louis Matinier und Renaud Garcia-Fons

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Sinti und Roma

Donnerstag, 25. Mai 2000

Jabulani & Ensemble Neighbours
Thomas Köthe

Freitag, 26. Mai 2000

Kálmán Bálogh & and The Gypsy Cimbalon Band - Ungarn
Loyko - Russland

Samstag, 27. Mai 2000

Joe Bawelino - Gypsy Strings - Deutschland
Titi Winterstein & Ensemble - Deutschland

Sonntag, 28. Mai 2000

Paco Pena - Flamenco Nacht - Spanien

Orient trifft Okzident

Donnerstag, 24. Mai 2001

Die Stadt- und Landstreicher
Peter Oravec & Thomas Köthe
Barbara Mayr goes Brazil

Freitag, 25. Mai 2001

Charlie Mariano & Nassim

Samstag, 26. Mai 2001

Gerardo Núñez & Ensemble

Sonntag, 27. Mai 2001

Urs Karpatz

transatlantisch

Donnerstag, 10. Oktober 2002

Feitztanz
ZHAO Ling - Anita Schmid-Egger
Paulo Alves - Estillo Livre feat. Barbara Mayr vocal

Freitag, 11. Oktober 2002

Aniello + Gennaro Desiderio

Samstag, 12. Oktober 2002

Richard Galliano

Sonntag, 13. Oktober 2002

Maria João + Mario Laginha

Heiße Luft

Donnerstag, 15. Mai 2003

Rabih Abou Khalil - Group

Freitag, 16. Mai 2003

Johannes Enders - Quartet feat. Franco Ambrosetti

Samstag, 17. Mai 2003

Blechschaden

Sonntag, 18. Mai 2003

Fanfare Ciocarlia

Sonntag, 25. Mai 2003

John Pisano, Mike Magnelli, Mundell lowe, Gene Bertoncini

Improvisation

Freitag, 8. Oktober 2004

Tracy Silverman & Ferdinand Försch - from Bach to Hendrix

Samstag, 9. Oktober 2004

Gonzalo Rubalcaba - piano solo

Sonntag, 10. Oktober 2004

Sergio & Odair Assad - guitars

Heimat

Donnerstag 22. September 2005

Murnauer Kammerorchester e.V. Ltg: Christoph Garbe
Murnauer Geigenmusik
Franz Floßmann Quartet

Freitag 23. September 2005

Roland Neuwirth & Extremschrammeln - Wien

Samstag 24. September 2005

Anouar Brahem Trio

Sonntag 25. September 2005

Jaques Morelenbaum and The Cello Samba Trio

An der schönen blauen Donau

Donnerstag, 5. Oktober 2006

ZHAO Ling spielt Mozart - Klavierabend

Freitag, 6. Oktober 2006

Kálmán Balogh & The Gypsy Cimbalom Band

Samstag, 7. Oktober 2006

Titi Winterstein & Ensemble

Sonntag, 8. Oktober 2006

Roland Neuwirth & Extremschrammeln

vielsaitig

Freitag, 12. Oktober 2007

Gennaro & Aniello Desiderio - violin meets guitar

Samstag, 13. Oktober 2007

Alvaro Pierri - guitar

Sonntag, 14. Oktober 2007

Jim Hall Trio

allein zu zweit

Freitag, 24. Oktober 2008

Aki Takase - piano
Alexander von Schlippenbach - piano

Samstag, 25. Oktober 2008

Nguyên Lê - gitarre
Dhafer Youssef - oud, vocal

Sonntag, 26. Oktober 2008

Jean-Louis Matinier - accordeon
Renaud Garcia-Fons - bass

Songs

Freitag, 23. Oktober 2009

Roland Dyens - gitarre

Samstag, 24. Oktober 2009

Enrico Rava - trompete
Stefano Bollani - piano

Sonntag, 25. Oktober 2009

Eliane Elias - piano,vocal
Marc Johnson - bass
Rubens de la Corte - gitarre
Rafael Barata - drums

Frei

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Karl A. Hartmann - der innere Emigrant

Freitag, 22. Oktober 2010

Manuel Barrueco - Gitarre

Samstag, 23. Oktober 2010

Trio Rouge

Sonntag, 24. Oktober 2010

Oregon

Roots

Freitag, 14. Oktober 2011

Trio Joubran - Palestine / Israel

Samstag, 15. Oktober 2011

Guinga - Brasil

Sonntag, 16. Oktober 2011

Sergio & Odair Assad Family - Lebanon / Brasil